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Joomla 6.0 ist da – ein großer Schritt für das CMS der Zukunft

Mit der Veröffentlichung von Joomla 6.0 „Kuimarisha“ und Joomla 5.4 „Kutegemea“ setzt das Joomla-Projekt ein deutliches Zeichen für Stabilität, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit. Nach über einem Jahr Entwicklung bringt die neue Hauptversion zahlreiche Verbesserungen für Entwickler, Administratoren und Agenturen, die das CMS noch moderner, performanter und einfacher wartbar machen.

Ein stärkeres Fundament für professionelle Websites

Joomla 6.0 führt eine der wichtigsten Neuerungen der letzten Jahre ein: automatische Core-Updates. Damit werden Sicherheits- und Wartungsupdates künftig ohne manuelles Eingreifen installiert – sicher, kontrolliert und versionsspezifisch. Für Agenturen bedeutet das: weniger Aufwand im laufenden Betrieb und mehr Planungssicherheit bei langfristigen Projekten.

Auch das Standard-Template Cassiopeia wurde deutlich erweitert. Mit einem neuen Child-Template-System lassen sich Farben, Schriftgrößen und Abstände direkt im Backend anpassen, ohne eigene CSS-Anpassungen schreiben zu müssen. Das spart Zeit und erleichtert Corporate-Design-Anpassungen, besonders bei Multi-Site-Setups oder Kundenprojekten mit ähnlichen Layouts.

Mehr Kontrolle über Inhalte

Eines der meistgewünschten Features der Community ist nun Realität: Joomla 6 unterstützt eine erweiterte Versionierung, die jetzt auch benutzerdefinierte Felder (Custom Fields) einbezieht. Damit lassen sich Änderungen an strukturierten Inhalten noch präziser nachverfolgen und bei Bedarf gezielt wiederherstellen.

Neu hinzugekommen sind außerdem zwei praktische Feldtypen – Notes und Numbers. Während das Notes-Feld als internes Kommentarfeld innerhalb des Administrationsbereichs dient, ermöglicht das Numbers-Feld numerische Eingaben mit optionaler Währungs- oder Prozentdarstellung. Diese kleinen, aber cleveren Erweiterungen verbessern den redaktionellen Workflow erheblich.

Sanfter Übergang durch Kompatibilitäts-Plugin

Wer aktuell noch auf Joomla 5 arbeitet, kann beruhigt aufatmen. Das in Joomla 5.4 enthaltene Plugin „Behaviour – Backward Compatibility 6“ sorgt für einen reibungslosen Übergang. Es hält ältere Erweiterungen und Templates lauffähig, während Entwickler ihre Projekte an die neuen Joomla-6-APIs anpassen können. So gelingt der Umstieg schrittweise, ohne dass Live-Websites gefährdet werden.

Mehr Performance, moderne Standards

Unter der Haube hat sich ebenfalls viel getan. Das System arbeitet spürbar schneller, unter anderem durch ein verbessertes Caching für Sprachdateien und die Aktualisierung des Editors TinyMCE auf Version 8. Auch optisch wirkt Joomla runder: Sowohl das Backend-Template Atum als auch das Frontend-Template Cassiopeia erhalten CSS-Transitions, die für ein flüssigeres Nutzungserlebnis sorgen.

Für Entwickler bietet Joomla 6 neue Date- und DateTime-Feldtypen, optimierte Helper-Funktionen und eine klarere Trennung zwischen Legacy-Code und modernem Framework-Code. Ziel ist ein stabiles, zukunftssicheres Fundament für kommende Releases.

Was Agenturen jetzt tun sollten

Für Agenturen ist Joomla 6 ein strategisch wichtiger Schritt. Der Übergang von Version 5.4 auf 6.0 ist kein klassischer Migrationsprozess, sondern ein reguläres Upgrade. Dennoch sollten Erweiterungen, Templates und individuelle Anpassungen vorab in einer Testumgebung geprüft werden.

Wir empfehlen, alle Kundenprojekte frühzeitig zu inventarisieren und auf Kompatibilität zu analysieren. Dabei hilft das neue Kompatibilitäts-Plugin erheblich, weil es viele bestehende Installationen ohne größere Änderungen lauffähig hält.

Langfristig wird Joomla 6 die Pflege und Skalierbarkeit von Websites vereinfachen. Für Agenturen eröffnen sich dadurch neue Geschäftsmodelle – etwa Managed-Joomla-Pakete, automatisierte Wartungsservices oder Upgrade-Projekte, die planbar und effizient umgesetzt werden können.

Fazit

Mit Joomla 6.0 beginnt eine neue Entwicklungsphase des CMS. Der Fokus liegt klar auf Stabilität, Automatisierung und moderner Webentwicklung. Für professionelle Joomla-Agenturen bedeutet das: weniger manuelle Routinearbeit, mehr Zeit für strategische und kreative Aufgaben.

Wer jetzt auf Joomla 6 umstellt, profitiert nicht nur von technischen Verbesserungen, sondern positioniert sich auch langfristig für die kommenden Jahre der Joomla-Evolution.