Manchmal sieht man die Werbung und fällt fast vom Sessel. Ein neuer Service mit denen man in kürzester Zeit eine neue Webseite gestalten kann?! Sofort stellt man sich die Frage was passiert dann mit mir, dem Webdesigner? Braucht man mich dann noch und wofür überhaupt noch Joomla und andere CMS nutzen? Unweigerlich fängt man dann an, Argumente gegen diesen Service zu finden und wird dann doch recht schnell fündig. Danach geht der Puls wieder runter und man kann seine Gedanken in einem Artikel zusammenfassen.
OneClick against SEO
Und damit fangen wir beim wichtigsten Thema an. Ersteinmal müssen wir mit einem Vorurteil aufräumen. Man kann nicht SEO machen und dann denken das war's. Suchmaschinenoptimierung ist ein dynamisches Geschäfft. Es ist ein endloses Rennen um die vorderen Plätze. Wenn Sie in einem Markt tätig sind, wo die Mitbewerber nichts tun, kann eine einmalige Optimierung ausreichen. Andere märkte sind wie eine 365 Tage 24 Stunden Formel 1. Sie müssen immer am Ball bleiben und mindestens 10% besser sein als Ihre Konkurrenz. Jetzt stellen sie sich ein Oneclick Webseite Tool vor. Sie teilen die gleich technische Basis mit allen anderen Nutzern dieses Services. Einzig die Inhalte können varieren. Das ist es verdammt schwierig 10% besser zu sein. Natürlich ist mit Joomla auch bei allen die technische Basis die selbe, aber mit dem feinen Unterschied, das trotzdem jede Installation auf Ihre Art und Weise anders ist. Vor allem aber kann man mit einem eigenen System auf Veränderungen reagieren.
Natürlich werden in Zukunft noch bessere und vielleicht sogar revolutionäre "Homepage erstellen mir einem Klick" Services das Licht der Welt erblicken und somit den klassischen Webdesignern das Leben schwer machen. Nur wird sich das aus unserer Sicht eher für weniger Ambitionierte Projekte lohnen.
OneClick Webseiten sind nicht für alle schlecht. Für ein paar hundert € im Jahr kann man viele Bedürfnisse einer Webseite abdecken. Aber Joomla und andere CMS sind die Speerspitze für breite Innovationen. Dies kann man Entwickler uns Anwender selber mitgestalten. Alle Systeme haben eine gewisses Marktpotential. Das lässt uns dann wieder ruhig schlafen.





